Wahrer Gott

Gibt es einen Gott?

Gottes Schöpfung

Komplexe Kräfte und Strukturen halten das Universum zusammen. Dies ermöglicht uns unsere Existenz heute. Vom Makro- bis zum Mikro-Kosmos sehen wir Präzision, Komplexität und ein Ziel in der Schöpfung. Würde man die Erde nur ein klein wenig aus ihrer Laufbahn bringen, würde sogleich die veränderte Temperatur den Tod allen Lebens herbeiführen. Veränderte man ein Gen oder würde es ganz entfernen, würde man möglicherweise den ganzen Körper zerstören. Eine solche, bis ins kleinste Detail gehende Planung, legt die Existenz eines intelligenten Schöpfers nahe.

Gottes Wort

Gott hat seine Existenz und seine Pläne mit uns auch in seinem Wort offenbart. Die Existenz der Bibel und ihr bleibender Einfluss über tausende von Jahren bezeugt, dass hier etwas vorliegt, das mehr ist als die Phantasie eines Menschen. Wie konnten 40 verschiedene Autoren über eine Spanne von 40 Generationen eine so einheitliche Botschaft von Gott und seinem göttlichen Plan vorlegen, es sei denn es ist wahr?

Wir brauchen Gott

Wir können auch wissen, dass Gott existiert, wenn wir uns selbst und unser Leben anschauen. Unser durchgängiger Wunsch – bei Menschen jeden Alters und jeder Kultur – einen Gott zu finden und ihn anzubeten bestätigt seine Existenz. Jemand mag eine Million Euro gewinnen, einen gewissen Ruhm erlangen oder von vielen geliebt werden, und trotzdem sucht er etwas Besseres, etwas, das „außerhalb von ihm“ existiert. Die Erfüllung, die vollkommene Gottheit und die vollkommene Liebe, nach der wir uns sehnen, gibt es. Die Verirrung beginnt da, wo wir nicht anerkennen, dass wir wirklich Gott brauchen.

Unsere Erfahrung mit Gott

Unser Wissen von Gott beruht nicht nur auf einer Schlussfolgerung. Dass er existiert wird uns durch Erfahrung bestätigt. Gott greift direkt in unser Leben ein, wie es Zeugnisse deutlich zeigen. Wenn wir von der Heilung einer tödlichen Krankheit hören, oder davon, dass nach einem Tornado ein Baby gefunden wurde, wie es sicher in den Zweigen eines Baumes liegt, wird klar, dass manche Ereignisse nicht vernünftig erklärt werden können. Es muss jemand außerhalb unserer normalen, „rationalen“ Welt geben, der alles in der Hand hat: Es muss einen Gott geben.

Wenn wir Gottes Wort tun, können wir entsprechende Erfahrungen machen. Wenn wir beten, wie er uns gelehrt hat, hört er uns und antwortet auf unsere Gebete. Wenn wir um den Heiligen Geist beten, werden wir ihn bekommen, wie es unzählige Gläubige bezeugen können. Wir können wirklich die Kraft und die Freude der Gemeinschaft mit Gott erleben, wenn wir den Willen haben, ihn zu suchen.

Wer ist Gott?

Alles im Universum, vom winzigen Atom bis zu den riesigen Galaxien, von der einfachsten Zelle bis zum komplexesten Organismus, bezeugt die Existenz eines unendlich intelligenten Schöpfers.

Gott ist der höchste Schöpfer

Auf sein Wort hin wurden die Sonne, der Mond und die Sterne; und durch seinen Befehl entstanden Ozeane, Berge und Flüsse.

Gott ist der Schöpfer des Lebens

Er schuf Fische, Vögel, Landtiere, Insekten und Pflanzen. Am wichtigsten jedoch war die Schöpfung des Menschen nach seinem Ebenbild. Er schuf uns, damit wir sein göttliches Wesen tragen und seine Herrlichkeit mit ihm teilen. Doch die meisten von uns erkennen den Schöpfer aller Dinge nicht an bzw. leben auch nicht wie seine Kinder.

Gottes meisterhafte Planung

Er, der das Universum durch seine Gesetze trägt und den Lebenszyklus aufrechterhält hat auch den Weg für seine Geschöpfe festgelegt. Er hat die Zeiten und Grenzen für alle Menschen festgelegt „damit sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns.“ (Apg 17,27).

Wenn wir einmal innehalten und über unser Leben nachdenken, können wir wahrscheinlich Ereignisse finden, die offensichtlich ohne unser Zutun geschehen sind – bzw. vielleicht von einer „höheren Macht“ vorherbestimmt wurden. Gott hat für jeden von uns seinen Plan. Die Frage ist nur, ob wir bereit sind, seine Gegenwart in unserem Leben anzuerkennen und ihm unser Leben anzuvertrauen.

Wie ist Gott?

Gott übersteigt das Materielle

Gott ist Geist (Jh 4,24). Weil wir in einem materiellen Universum leben, können wir Gott weder sehen noch anfassen.

Gott ist immanent und ewig

Er hat keinen Anfang und kein Ende. Der Herr sagte: „Ich bin der Erste und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott.“ (Jes 44,6) Niemand hat Gott je ins Leben gerufen. Er ist der einzige Gott, der alles gemacht hat und jeder lebendigen Kreatur Leben gegeben hat.

Gott ist allmächtig, allwissend und allgegenwärtig

Als Schöpfer und Herr alles Seienden ist Gott überall und zu jeder Zeit anwesend. Sein Geist durchdringt das gesamte Universum (Eph 4,6). Er trägt die ganze Schöpfung mit seiner allmächtigen Macht und regiert über sie. Er weiß und sieht auch alles, einschließlich der Absichten unseres Herzens (Ps 147,5).

Gott ist heilig (3.Mose 11,44)

Sein Wesen ist der absolute moralische Maßstab. Es ist nichts Böses in ihm. Vielmehr hasst er alles Böse. Er erwartet von allen Menschen, die die Fähigkeit haben sich moralisch zu entscheiden, seine göttliche Natur nachzuahmen.

Gott ist wahrhaftig (Jh 17,17)

Er lügt nicht. Was immer er sagt und tut ist vertrauenswürdig. Wir können uns auf all seine Versprechen verlassen, denn er wird sie bestimmt alle einhalten.

Gott ist gerecht (Jes 45,21)

Er ist gerecht, sondern er bestraft die Bösen und belohnt die Gehorsamen. Ein jeder muss sich im Gericht für alle seine Taten vor Gott verantworten. Er wird die Bösen ins ewige Feuer werfen und die Gehorsamen mit dem ewigen Leben belohnen.

Gott ist Liebe (1.Jh 4,8)

Er ist zutiefst besorgt um uns, denn wir sind seine Kinder. Obwohl er gerecht ist, hat er doch viel Erbarmen und Geduld mit uns, wenn wir ungehorsam sind, und hofft, dass wir uns ändern. Er ist bereit uns zu vergeben, wann immer wir zu Ihm zurückkehren. Er weiß um unsere Schwäche und unser Leid und hat Mitleid mit uns.

Warum erscheint Gott uns nicht, wenn er möchte, dass wir an ihn glauben?

Toll, sagen Sie vielleicht, Gott existiert und er kann „meine Leiden mitfühlen“. Aber – was hat er eigentlich dafür getan? Wenn er möchte, dass wir an ihn glauben, warum hat er sich uns nicht gezeigt?

Er hat es getan. Gott sandte seinen einzigen Sohn auf die Erde und durch seinen Sohn können wir Gott selbst und sein göttliches Wesen sehen.